Pro-Lernen

In der Folge stellen wir unser Projekt 'Pro-Lernen' vor, in welchem wir einem interessierten Kreis von Eltern und anderen lernenden Menschen darstellen wollen, wie wir Bildung Zuhause mit unseren Kindern angehen, was unsere Vision und unsere Ziele sind, was wir unter Lernen verstehen, was unsere Ansätze dazu sind und was unsere aktuellen Projekte sind.

23. September 2007

Kreatives Kindertanzen

Vor einem Jahr kündigte Sara an, dass sie gerne tanzen lernen möchte. Also machte ich mich auf die Suche nach etwas Geeignetem und fand es im Internet unter http://www.tanzraum.ch/. Zusammen mit anderen Mädchen besucht sie seither wöchentlich eine 50 minütige Tanzlektion bei Christine von Mentlen und freut sich jedesmal sehr darauf. Bei dieser Art von Tanzen dürfen die Kinder sehr viel Kreativität einbringen und ohne dass es die Kinder bemerken, werden der Körper-und Bewegungssinn spielerisch entwickelt, der Bewegungsausdruck sensibilisiert, das Erkennen von inneren und äusseren Impulsen geschult und regelmässig wird kurze Zeit an einem kleinen Gruppentänzchen gearbeitet.
Wenn ich Sara frage, was ihr denn beim Tanzen besonders gut gefällt, antwortet sie:"Mir gefällt einfach alles, das Tanzen, die anderen Kinder und die Tanzlehrerin." Was mir als Mutter besonders gut gefällt, ist, sehen zu dürfen, wie Sara Zeit hat, sich auf die Tanzstunde zu freuen, sich darauf einzustellen und sich in Ruhe darauf vorzubereiten.

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19. September 2007

Hexenfieber

Seit ein paar Tagen verwandeln sich Sara und Olivia täglich in Hexen. Nachdem sie anfangs aus fast allen Zimmern in unserem Haus Hexenzimmer, Hexenküche, Hexenzauberstübchen, usw. machten und dabei alle Böden mit Tücher, Decken, Kissen, Geschirr, unzähligen Kleidungsstücken und Puppen, kleinen "Grümschelisachen" usw. belegten, musste ich etwas intervenieren! Diese Art von Rollenspielen bei unseren Töchtern kenne ich sehr gut und weiss, dass diese mehrere Wochen dauern können! Ich möchte die Kinder eigentlich nicht in ihrem Flow unterbrechen, aber dennoch bin ich der Meinung, dass es allen beteiligten Familienmitgliedern noch wohl sein sollte. Also suchten wir eine Lösung und das verstanden Sara und Olivia. Sie brachten verschiedenste Ideen, und wir einigten uns auf einige Zimmer, wo gehext und gewirkt werden kann und auf einige Räume, wo sich die Hexen aufhalten und spielen dürfen, wo aber keine Unordnung erlaubt ist. Nun werden in der Hexenwasserküche Zaubertrünke kreiert, in dem Zauberzimmer Zaubertricks gelernt, mit den Hexenbabys gespielt, Hexenhüte gebastelt, draussen mit dem Hexenbesen herum geflitzt, Nalin in ein Hexlein verwandelt, Hexenbriefe (von Hand!) an Mama geschrieben, Hexensprüche gelernt und zwischendurch erzähle ich ihnen von der Geschichte "Die kleine Hexe" von Otfried Preussler weiter.

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16. September 2007

Wimmelbücher

Als wir letztes Mal in der Bibliothek waren, wählten Sara und Olivia selbständig einige Bücher aus und ich selbst fand einige Wimmelbücher, wo ich das Gefühl hatte, dass diese ihnen gefallen könnten. Da sie diese Art von Büchern noch gar nicht kannten, waren sie fasziniert, was es da alles auf einer Seite drauf hatte und was es alles zu suchen gab. Fast täglich werden diese Bücher hervorgeholt und es wird konzentriert und mit viel Eifer gesucht, oftmals beide im gleichen Buch und gleich am Morgen früh nach dem Aufstehen.Was sie einmal gefunden haben, finden sie im ganzen Wirrwarrr immer sofort wieder und lassen mich mit Freude teilhaben.
Obwohl unsere Kinder eher Frühaufsteher sind, eilt es ihnen mit dem Frühstück meistens nicht. Viel lieber wollen sie ganz langsam "ankommen" und etwas spielen oder Bücher anschauen, bis wir dann gemeinsam frühstücken. Wie schön, dass wir da nicht stressen müssen mit Bemerkungen wie:"Beeil Dich, sonst kommst Du zu spät zur Schule!"

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14. September 2007

Besuch von Birgit Lohff

Nachdem Birgit Lohff (die zuständige Schulleiterin der Clonlara School in Europa) bei uns eingetroffen war, wurde sie erst einmal von unseren Mädchen beschlagnahmt, welche sofort den Zugang zu ihr gefunden hatten. Dies ist nicht unbedingt üblich bei Sara und Olivia, denn normalerweise dauert es etwas länger, bis sie ihre erste Scheu verlieren (Birgit, das ist ein Kompliment an Dich!!) Trotz der langen Reise (für einen Weg 7 Std. Fahrzeit!) und ihrer vielen Termine fand Birgit für zwei Tage Zeit, uns in der Schweiz zu besuchen. Zusammen mit Eva, der zukünftigen Kontaktperson für Clonlara Ungarn, welche ebenfalls bei uns weilte, versuchten wir die Rolle der Kontaktpersonen zu klären. Wir führten lange und spannende Gespräche bis zum Teil tief in die Nacht hinein. Für uns war es interessant, die Person, welche wir schon in vielen Telefonaten gehört hatten und mit welcher wir schon xxx-mal gemailt hatten, kennenzulernen. Nach diesen Gesprächen mit Birgit ist für uns auch klar geworden, dass wir das zeitintensive Amt als Kontaktperson für Clonlara Schweiz nur beschränkt ausführen können und wollen. Somit werden wir in Zukunft Schweizer Kontaktstelle von Clonlara International sein und gerne zu den verantwortlichen Personen der Clonlara Schule weitervermitteln.

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