Aktuell telefonierte mir die zuständige Fachperson der Behörden für Bildung zu Hause. Sie versuchte mit mir einen Termin für einen Hausbesuch abzumachen, um die eingereichte Reflexion von Sara zu "reflektieren". Da wir mit ihr durch unsere und ihre Kinder auch sonst ab und zu in Kontakt kommen, wusste ich, dass ihr Terminkalender zur Zeit randvoll ist. Sie fragte, ob sie auch erst im Mai kommen dürfe, denn die Bewilligung für Bildung zu Hause fürs kommende Schuljahr bekämen wir sowieso. Daran haben wir ehrlich gesagt auch nie gezweifelt und schlussendlich machten wir einen Termin Mitte Juni ab. Zudem meinte sie, dass sich mehrere Familien bei ihr gemeldet hätten, welche ebenfalls an Bildung zu Hause im Kanton interessiert wären. Die meisten davon würden eher auf unserer Linie praktizieren. Obwohl wir sehr gut mit unserem Projekt "Bildung zu Hause" zurecht kommen, ist uns etwas Verstärkung jederzeit willkommen. Zudem ergänzte die Behördenfachfrau, dass sie die Idee habe, im Herbst ein Treffen für alle Familien zu organisieren, welche in unserem Kanton "Bildung zu Hause" praktizieren. Diese Haltung zeigt, wie zugänglich unsere Behörden sind und dass ein wahres Interesse vorhanden ist, diese Lernalternative in der Praxis zu etablieren. Es fällt uns auch immer wieder auf, dass sie in diesem Thema sehr gut gebildet ist. Begriffe wie "Sudburry Valley School", "informelles Lernen" oder "John Holt" (sie kennt sogar den zweiten Vornamen von ihm!) sind ihr sehr vertraut.
Das sind ja interessante Botschaften.
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